Mikroabenteuer

Mikroabenteuer Donau-Panoramaweg

Habt ihr Lust auf eine Wanderwoche am Donau-Panoramaweg? Unser Vorschlag zur Toureneinteilung für sechs Tage:

Tag 1: Ankunft in Regensburg

Das Mikroabenteuer Donau-Panoramaweg beginnt in der faszinierenden UNESCO-Welterbestadt Regensburg. In der geschichtsträchtigen Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken, wie z.B. die Steinerne Brücke, den Dom St. Peter oder das Alte Rathaus.  Hier lässt es sich wunderbar bei einem Stadtbummel oder in einem der unzähligen Cafés in den kleinen Gässchen auf die nächsten Tage einstimmen.

Tag 2: "Einwandern" zur Walhalla und mit Schiff zurück

Mit dem zweiten Tag startet das eigentliche Wanderprogramm. Über die historische Steinerne Brücke führt der Weg durch Stadtamhof zum Donauradweg, dem man ein kurzes Stück über den Fluss Regen folgt, bevor man am Donaudamm seine Wanderung fortsetzt. Entlang des Baierweinweges und umsäumt von einzelnen Weinhängen führt die Wanderung nach Donaustauf, wo sich definitiv ein Abstecher zur Burgruine lohnt.

Nach Durchquerung des Ortes trifft man auf eines der bedeutendsten Bauwerke des Klassizismus und einen der kulturellen Höhepunkte der Region, die Walhalla von König Ludwig I. Von hier aus erwartet den Wanderer ein wunderbarer Ausblick über die Donauauen, die sich an die letzten Ausläufer des Bayerischen Waldes anschmiegen.

Um die Beine für die nächsten Tage etwas zu schonen, geht es gemütlich mit dem Schiff zurück nach Regensburg.

(Schifffahrten zwischen Regensburg und der Walhalla finden jährlich vom 01. Mai bis 11. Oktober statt. Weitere Infos auf www.schifffahrtklinger.de)

 

TIPP: Sollten euch die Tagesetappen zu lange sein, gibt es an allen Tageszielen die Möglichkeit die Etappe mit Bus zu verkürzen. So könnt ihr noch die Stadt Regensburg  mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bewundern, das Haus der Bayerischen Geschichte besuchen oder an einer Stadtführung teilnehmen (z.B. Schloss Thurn und Taxis, mehr als 1.400 Baudenkmäler…).

Tag 3: Regensburg - Bad Abbach

Nachdem man nochmals eine Nacht in Regensburg verbracht hat, verlässt man die Stadt am dritten Tag in Richtung Prüfening. Der Weg führt vorbei am Schloss Prüfening und entlang des felsenumrahmten Naturschutzgebietes Max-Schultze-Steig. An dessen Ende kommt man am sogenannten Hoppefelsen vorbei, der seinen Namen dem Botaniker David Heinrich Hoppe verdankt, der während eines Unwetters unter dem Felsendach Schutz suchte. Die Ortschaften Pentling und Unterirading passierend führt der Weg auf naturbelassenen Pfaden in den Ort Matting.

Lasst euch etwas durch den Ort treiben und werft einen Blick auf die traditionelle Gierseil-Fähre bei der Badebucht. Nach Matting trifft der Weg auf den Jurasteig, dem man durch Wald und Flur bis nach Oberndorf folgt. Ab hier geht es weiter auf dem Donaudamm, bis das heutige Tagesziel Bad Abbach erreicht ist. Im dortigen Kurpark oder im Markt selbst kann der Etappentag ausklingen. Alternativ wartet ein Wohlfühlprogramm in der Kaiser-Therme auf die Wandersleute.

 

Tag 4: Bad Abbach – Kelheim/Kloster Weltenburg

Von Bad Abbach aus geht es am vierten Tag weiter flussaufwärts in Richtung Poikam. In Poikam wechseln wir die Flussseite und wandern entlang des Jurasteigs über die etwas höher gelegenen Jurahänge bis Kapfelberg. Direkt an der Donau entlang, über Herrnsaal und Kelheimwinzer führt der Weg weiter bis nach Kelheim, dem Ziel des vierten Tages. In Kelheim sollte die auf dem Michelsberg liegende Befreiungshalle nicht ausgelassen werden. Auch sie wurde, wie die Walhalla, von König Ludwig I. in Auftrag gegeben. Der Abend kann in einem der umliegenden Cafés, Gasthöfe oder Biergärten ausklingen.

TIPP: Mit dem Minizug, der Ludwigsbahn, geht es bequem und vor allem „beinschonend“ vom Kelheim hinauf zur Befreiungshalle.

Tag 5: Kelheim / Kloster Weltenburg - Bad Gögging

Gestärkt begibt man sich am fünften Tag auf die letzte Wanderetappe in Richtung Bad Gögging. Schon kurz nach Kelheim wartet ein einmaliges Naturschauspiel auf die Wanderer. Im Donaudurchbruch hat sich die Donau ihren Weg durch die schroffen Felsen gebahnt. Gleich nach dem Donaudurchbruch kann eine kurze, aber genüssliche Pause in der ältesten Klosterbrauerei der Welt eingelegt werden. 

Über Eining begibt man sich auf die Spuren der Römer und erlebt Geschichte im Kastell Abusina am eigenen Leib. Entlang der Abensauen und imposanter Hopfengärten führt der Weg schließlich in den Kurort Bad Gögging. Als Belohnung für die müden Wandererbeine winkt hier ein Besuch in der modernen Limes-Therme. Bad Gögging bietet mit den Schwefelquellen, der Mineral-Thermal-Quelle und dem eigenen Naturmoor eine einzigartige Kombination von drei Naturheilmitteln. Im Kurort können Wanderer am letzten Abend die kulinarischen Schmankerl aus dem Abensberger Spargel- sowie dem Hallertauer Hopfengebiet verköstigen.

TIPP: Ab Kelheim könnt ihr den ersten Teil der Tagesetappe mit dem Schiff verkürzen. Informationen auf www.schifffahrt-kelheim.de

 

Tag 6: Abreise

Nach der letzten Übernachtung im Kurort Bad Gögging endet das Mikroabenteuer Donau-Panoramaweg an Tag 6 mit der entspannten Heimreise z.B. per Zug vom Bahnhof Neustadt an der Donau.